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Für die wirklich harten Jungs, wie Lemmy von Motörhead oder Todd Ashley (früher „Cop Shoot Cop“ heute „Firewater“) gibt es nur eins: Röhrenverstärker und aufdrehen! Soll es nicht ganz so laut werden, bieten sich Bodeneffekte oder das entsprechende Modul eines Multieffektgerätes an. Die Palette geht hier von leicht angezerrten, dreckigen Sounds bis zu voll überdrehten Metal-Sounds. Wichtig ist jedoch: je mehr Verzerrung desto weniger Punch. Der Klang wird weniger knackig und tiefe Frequenzen müssen stark angehoben werden, dennoch bleibt alles immer ein wenig schwammig. Nur sehr wenige Bass-Verzerrer bringen wirklich die Wucht der Tiefen gut und knackig rüber.
Timing! Timing! Timing! Das gilt beim Delay generell, unabhängig vom Instrument. Der gespielte Ton wird beim Delay mit einer gewissen Zeitverzögerung (engl.: delay) wiederholt, oft auch mehrmals. Stellt man das Delay so ein, dass es nach 512 Millisekunden den Ton wiederholt, dann kann man sich darauf verlassen, dass das Gerät das auch tut. Eine gute Alternative zu Übungen mit dem Metronom! Digitale Delays haben die Funktion eine gespielte Passage zu speichern und endlos laufen zu lassen. Somit kann man sich die eigene Begleitung aufs Delay legen und dazu noch eine zweite Stimme oder eine Improvisation spielen.
Fügt dem gespielten Ton noch eine Oktave darüber oder darunter hinzu. Bei Basseffekten meist die Oktave darüber, bei den Gitarrenversionen meist eine Oktave darunter. (Unsere dünnsaitigen Freunde bilden sich dann gern mal ein, keinen Bassisten mehr zu benötigen. Leider gibt es zu viele Bassisten, die Ihnen Recht geben.)
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Der Compressor, wie der Name schon sagt, komprimiert den Sound, d.h. sehr laute Frequenzen werden abgedämpft, sehr leise Frequenzen werden angehoben. Durch die Absenkung der lauten Frequenzen kann man insgesamt lauter aufdrehen, weil der Sound nicht so leicht clippt (übersteuert), außerdem wirkt er durch die Anhebung der leisen Frequenzen deutlich druckvoller. Allerdings ist zu bedenken, dass zu viel Kompression auch der Dynamik nicht gut tut. Der Compressor ist wahrscheinlich der beliebteste Effekt für Bassgitarren. Praktisch jeder Bassist, den ich kenne benutzt ihn. Ich selbst kann mich nicht ganz so damit anfreunden. Dynamik ist mir sehr wichtig.
Da sind die tiefen Frequenzen sofort weg. Ein Freund hatte mir mal eine Sonderanfertigung aus einem original Cry-Baby gebastelt. Bei diesem Gerät konnte man mit einem extra Drehregler einen Anteil Wah-Wah-Sound zum Originalsound hinzu mischen. Mit einer Bohrmaschine und etwas Kenntnissen in Elektrotechnik sicherlich leicht nachzumachen. Mittlerweile gibt es aber wohl auch spezielle Bass-Wahs. Getestet hab ich aber noch keines. Dieser Effekt nutzt sich schnell ab, finde ich, aber zusammen mit einem Verzerrer ein echtes Donnerwetter.
...coming soon
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